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"Kostenlose Campingmöglichkeit" -ich las es und schon stand für mich fest: "Wir gehen Zelten!" Jetzt galt es Freunde zu nötigen mitzumachen und SCHWUPPS waren wir zu fünft.

Die Organisation der Kombikarten im Vorverkauf machte ich mir zur Aufgabe, da ich neben den ganzen Pfungstädtern als Arheilgerin einen kürzeren Weg nach Weiterstadt hatte, wo ich schließlich im "Café 61" alle 5 Karten erworb.

Schon die gesamte Woche war ich am planen, es sollte alles perfekt werden und an nichts fehlen. Zelte, Luftmatratze und der gesamte restliche Campingschnickschnack waren schnell organisiert, den Rest überliessen wir der Spontanität.

Gegen 17.30Uhr erreichten mein Vater und ich die Heegberghalle. Wir waren die ersten Besucher, bzw ich, da mein Vater mich nur nach Erzhausen fuhr, um mir mit dem Aufbau des Zeltes zu helfen. Wir suchten nach einem Platz den man als "Campingplatz" identifizieren konnte (Absperrungen, andere Zelte etc.) aber wir bemerkten die Wiese erst, nachdem wir darauf hingewiesen wurden. Und es gab verdammt viel Platz. So kamen wir zum ersten Problem...wo soll man auf dieser riesigen Wiese am Besten sein Zelt aufschlagen? Ich rechnete mit vielen Campern und deshalb wollte ich es natürlich ausnutzen noch freie Platzwahl gehabt zu haben. Gut. Das Zelt war schnell aufgebaut, Essen, Schlafsack etc. schnell verstaut. Da Jessi, Christoph, Patrick und Manu noch nicht aufgetaucht waren, beschlossen mein Vater und ich schonmal das Festivalgelände zu erkunden.

Am Einlass bekam ich dann ein Papierarmbändchen, mit dem ich als "Kombiticketlerin" gekennzeichnet wurde. Meinem Vater gewährten sie 5 Min Einlass um die Pommesbude zu inspizieren. Wir wurden sehr freundlich von allen begrüßt und mein Vater hätte mich fast erschlagen, als ich mit dem siezen angefangen hatte ("Hier duzt man sich!!!" ) 

Irgendwann erhielt ich dann den verzweifelten Anruf von Jessi..."Ist das dein Zelt, dass da so einsam gammelt?" Sie hatten mein wunderschönes, kleines, grünes Zelt also schon gefunden und als ich schließlich kam, mein Vater sich verabschiedete und ich die 4 Leutchens mit 2 Kästen Bier, 2 kompletten Wagenladungen Campingkram vorfand, wusste ich "Das wird seeeehr lustig!"

Die Herren brauchten sehr lange, um ihr monströses Etwas von einem Zelt aufzubauen. Ich war schon am Nörgeln, da es bereits nach 19 Uhr war und ich die erste Band nicht verpassen wollte. Irgendwann hatten sie dann auch dies zu Ende gebracht und wir stolzierten (noch als einzige Camper) in Richtung Eingang. Als erstes beschlagnahmten wir die Bar. Mir viel auf, dass bis zu diesem Zeitpunkt nur sehr wenig Besucher anwesend waren, ich war mir jedoch sicher, dass sich dies im späten Abend noch ändern sollte.

Den gesamten Abend pendelten wir zwischen Zelten und Bands, plauderten und lernten viele nette, neue Leute kennen. Als wir später einmal zu den Zelten zurückkehrten war es plötzlich eins mehr, die Leipziger hatten sich zu uns gesellt^^

Nachdem Crayfish als letzte Band gespielt hatte sind wir zu den Zelten zurückgekehrt. Ich übermüdet sofort ins Bett gefallen, die anderen begnügten sich mit Shisha und Grill. Ich war schon fast ganz eingeschlafen, als ich durch eine Welle lauten Gelächters wieder erwachte. Ich war mittlerweile schon ziemlich genervt weshalb ich mir erlaubte, dem Haufen da draußen vor den Zelten ein paar Flüche an den Kopf zu schmeißen. Dies brachte zwar nur noch mehr Gelächter, als ich schließlich dann ein "Lisa komm raus, du wirst berühmt" hörte, war alles aus. Ich wuselte aus dem Zelt, befreite mich von diesem lästigen, engen Schlafsack und robbte zur Runde, als ich Bruno bemerkte. Bruno saß da in der Runde, mit seinem Laptop auf dem Schoß, neben ihm die Leipziger und in der Mitte der Runde Grill, Shisha und eine Gaslampe. Er redete mit uns als sei es eine Art Interview, wie ich später feststellen musste, war es das auch... ich hatte das Mikrofon übersehen...Internetradio, juhey... ...Hauptgesprächsthema schienen die mittlerweile verschlossenen Toiletten zu sein, was nach den Massen Bier, die die anderen getrunken hatten ein überaus belustigendes Gesprächsthema war  Wir saßen also alle gemütlich beisammen und plauderten und lachten, als aus dem Dunkeln eine Gestalt auf uns zu kam. Es war Thomas von der Orga, der sich nach unserem Zustand erkundigte und uns nochmals in die Halle einlud, um noch ein bisschen mit den Anderen zu feiern. Nachdem das Interview mit Bruno beendet war, trotteten wir also mit einer Flasche Jack Danniels unterm Arm in die Halle zurück. Später wurden Jessi, Patrick und Ich von Bruno verheiratet....es war eine Bilderbuchhochzeit...die mittlerweile leere Jack Danniels-flasche diente als Trauurkunde. Irgendwann als der Morgen sich schon bemerkbar machte (es dämmerte schon) schleiften wir uns dann zu den Zelten und schliefen sofort ein...bis wir von einem "Aufstehen! Frühshoppen!!!" wieder geweckt wurden. Unser Samstag hatte begonnen.




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